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Wie man die Preise von UX-Agenturen bewertet, ohne die Dynamik zu verlieren

18. Feb. 20263 minute read

Bei der Beauftragung einer UX-Agentur ist der Preis selten das eigentliche Anliegen. Klarheit ist es. Wichtig ist, zu verstehen, wofür man bezahlt, wie flexibel die Zusammenarbeit sein wird und ob die Arbeit wahrscheinlich einen echten Geschäftswert erzeugt.

Was eine gute Leistungsbeschreibung einem Kunden signalisiert

Eine starke UX-Agentur beginnt nicht mit der Auflistung von Ergebnissen. Sie fragt, welches Ergebnis Sie erzielen möchten. Ob das Ziel Höhere Konversion, schnellere Einarbeitung oder reduzierte Supportlast ist, der Umfang sollte die Arbeit klar mit diesen Ergebnissen verbinden.

Als Kunde sollten Sie erwarten, dass der Umfang erklärt, was enthalten ist, was nicht und wie der Erfolg gemessen wird. Dies schafft Vertrauen, dass die Agentur sich konzentrieren, priorisieren und unnötige Arbeiten vermeiden kann, während dennoch Raum für Lernen bleibt.

Verständnis gängiger Preismodelle

Verschiedene Preismodelle spiegeln unterschiedliche Grade von Sicherheit und Risiko wider, sowohl für Sie als auch für die Agentur.

Festpreise funktionieren am besten, wenn das Problem gut definiert und die Erwartungen klar sind. Sie bieten Budgetvorhersehbarkeit, kommen jedoch normalerweise mit weniger Flexibilität, wenn sich Prioritäten ändern.

Zeitbasierte Preise sind anpassungsfähiger und oft besser geeignet für Entdeckungs- oder komplexe Herausforderungen. Sie ermöglichen es, dass sich der Umfang entwickelt, während Erkenntnisse auftauchen, erfordern jedoch Transparenz und einen fortlaufenden Dialog, um sich als Kunde wohlzufühlen.

Retainer sind nützlich, wenn kontinuierliche UX-Unterstützung benötigt wird. Sie schaffen eine engere Arbeitsbeziehung und schnellere Reaktionszeiten, funktionieren jedoch nur gut, wenn die Prioritäten auf Ihrer Seite aktiv verwaltet werden.

Wertbasierte Preise verknüpfen Kosten mit dem erwarteten Einfluss anstelle von Stunden. Wenn es richtig gemacht wird, stimmen die Anreize überein und positionieren UX als Geschäfts-investition. Es erfordert auch Vertrauen, gemeinsame Metriken und ein klares Verständnis davon, was Erfolg bedeutet.

Wie man über Änderungen des Umfangs nachdenkt

UX-Arbeit offenbart fast immer neue Möglichkeiten. Das ist kein Warnsignal. Wichtig ist, wie Änderungen gehandhabt werden. Eine gute Agentur wird Trade-offs sichtbar machen, die Auswirkungen erklären und Änderungen des Umfangs als bewusste Entscheidungen und nicht als Überraschungen behandeln.

Als Kunde ist diese Transparenz oft ein besserer Indikator für Professionalität als die starre Einhaltung eines ursprünglichen Plans.

Worauf man insgesamt achten sollte

Die besten UX-Engagements balancieren Struktur und Flexibilität. Klare Ziele, gut formulierte Leistungsbeschreibungen und ein Preismodell, das dem Grad der Unsicherheit entspricht, erleichtern die Zusammenarbeit, Anpassung und schnelles Handeln. Wenn diese Elemente vorhanden sind, wird die Preisgestaltung weniger zu einer Frage der Kostenkontrolle und mehr zu einem Vertrauen in das Ergebnis.

PreismodellBeste AnwendungsfälleFlexibilitätsgradBudgetvorhersehbarkeitErforderliche KundenbeteiligungWichtige Überlegungen
FestpreiseGut definierte Probleme mit klaren ErwartungenNiedrigHochNiedrig während des Projekts; Input hauptsächlich im VorausWeniger Flexibilität; gut für vorhersehbare Budgets
Zeitbasierte PreiseEntdeckungsphase oder komplexe ProjekteHochMittel bis niedrigHoch; erfordert fortlaufende KommunikationUmfang kann sich entwickeln; erfordert Transparenz
RetainerKontinuierliche UX-Unterstützung über einen ZeitraumMittelMittelMittel bis hoch; aktive Prioritätenverwaltung erforderlichSchnellere Reaktionszeiten; enge Zusammenarbeit erforderlich
Wertbasierte PreiseProjekte, die sich auf Geschäftswert und ROI konzentrierenVariabelVariabelHoch; Vertrauen und gemeinsame Metriken erforderlichStimmt die Anreize ab; Definition des Erfolgs ist entscheidend
Hinweis: Die Wahl eines Preismodells hängt von der Unsicherheit Ihres Projekts, dem gewünschten Maß an Flexibilität und dem Bedarf an Budgetkontrolle ab.
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